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Datenschutz ist ein interessantes, hoch komplexes Themengebiet. Zur Orientierung haben wir die wichtigsten Begriffe für Sie zusammengestellt. Anregungen sind uns willkommen!

Dieser Glossar wird ständig aktualisiert.



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Allgemeines Persönlichkeitsrecht

Der Begriff wurde erst nach dem Volkszählungsurteil 1983 (siehe auch:(http://www.bfdi.bund.de/DE/Datenschutz/Themen/Melderecht_Statistiken/VolkszaehlungArtikel/Zensus%20-%20Das_Volk_wird_gez%C3%A4hlt.html?cms_templateQueryString=Volksz%C3%A4hlungsurteil+1983&cms_sortOrder=score+desc ) richtig gegenständlich und meint den Schutz des Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit jedes Bundesbürgers beim Umgang mit seinen Daten und Informationen über ihn oder sie.

Antiviren-Software, Router und Firewall

Gängige technische Möglichkeiten, den Kommunikations- und Datenverkehr des Systems und seiner Anwendungen wirksam zu kontrollieren. Diese Mittel sollten auch in privaten Haushalten und Computern zum Einsatz kommen.

Anonymisierung

Anonymisierten Daten enthalten Informationen, die nicht oder nur mit immensem Zeit-, Kosten- und Arbeitsaufwand einer bestimmten Person zugeordent werden können. Es genügt nicht das Löschen von Name und Adresse, wenn andere Merklmale eine eindeutige Zuordnung der Daten zu einer bestimmten Person gewährleisten (Pseudonymisierung).

Aufsichtsbehörde

Gemäß der EU-Datenschutzrichtlinie Artikel 28 Abs. 1 sehen die Mitgliedstaaten vor, "dass eine oder mehrere öffentliche Stellen beauftragt werden, die die Anwendungen der von den Mitgleidstaaten... erlassenen einzelstaatlichen Vorschriften... überwachen." Es handelt sich hier um Kontrollstellen. Die Kontrolle geschieht auf überwiegend zwei Weisen - die vorbeugende Kontrolle ohne besonderen Anlass und die Kontrolle aus bestimmten Anlässen, wie etwa Datenschutzpannen, Verstöße und Weiteres.
Die Aufsichtsbehörde im nicht-öffentlichen Bereich (Datenschutzaufsicht über Unternehmen der Privatwirtschaft) findet ihre Aufgabenbeschreibung in §38 BDSG. Aufsichtsbehörden im öffentlichen Bereich (Behörden) sind beim Bund der Bundesbeauftragten für Datenschutz. (Landesbeauftragte für jeweilige Bundesländer)
Die Aufsichtsbehörde hat die Möglichkeit der förmlichen Beanstandung (Weisung, Ermahnung) öffentlichen Stellen gegenüber. Die Datenschutzaufsicht im nicht-öffentlichen Bereich hat gemäß § 38 Abs. 5 BDSG folgende Handlungsmöglichkeiten.
  • Anordnung der Besichtigung der Mängel (Technisch organisatorische Maßnahmen gemäß § 9 BDSG) 
  • Untersagung von Datenverarbeitungsverfahren bei besonders schwerwiegenden Mängeln in den Technisch organisatorischen Maßnahmen
  • Abberufung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten bei mangelnder Fachkenntnis und Zuverlässigkeit.

Auftrags(daten)verarbeitung

Übernimmt ein außenstehender Dienstleister die Verarbeitung personenbezogener Daten, bezeichnet man dies als Auftrags(daten)verarbeitung. Für Personendaten, die im Rahmen einer solchen Geschäftsbeziehung weitergegeben werden, bleibt der Auftraggeber voll verantwortlich. Er hat sicherzustellen, dass die Daten geschützt, nur für den schriftlich vereinbarten Zweck genutzt und nicht anderweitig verwendbar sind.

Ausspionieren

Sich unbefugt Zugriff auf Informationen Dritter verschaffen.

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