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Datenschutz - Nachrichten 31. Kalenderwoche 2017

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Rekord-Bußgeld für unerlaubtes Telefonmarketing
Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ist ohne deren vorherige ausdrückliche Einwilligung nicht erlaubt. Laut Medienberichten sind trotz gesetzlicher Regelung gegen den unlauteren Wettbewerb bei der Bundesnetzagentur über 26.000 Beschwerden eingegangen und Bußgelder über 800. 000 € allein im ersten Halbjahr dieses Jahres verhängt worden.
In dieser Woche wurde durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) das höchst möglichste Bußgeld wegen unerlaubter Telefonwerbung in Höhe von 300.000 Euro gegen einen Energieversorger verhängt. Verbraucher die durch unerlaubte geschäftliche Werbeanrufe belästigt werden, sollen dies der Bundesnetzagentur melden, da diese auf genaue Informationen angewiesen ist um handeln zu können. Im vorliegenden Fall scheinen sich ca. 2.500 Verbraucher über die Werbeanrufe des Energieversorgers beschwert zu haben.
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Telefonmarketing: Höchstmöglichstes Bußgeld gegen Stromversorger erhoben
Spiegel online - "Unerlaubte Anrufe: Netzagentur verhängt Rekordbußgeld wegen Telefonwerbung"
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/telefonwerbung-bundesnetzagentur-verhaengt-gegen-energy2day-erstmals-hoechstes-bussgeld-a-1161041.html

Rechtswidrige Werbeanrufe: Verstoß melden
Bundesnetzagentur online - "Unerlaubte Telefonwerbung (Cold Calls)"
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/UnerlaubteTelefonwerbung/unerlaubtetelefonwerbung-node.html



Sicherheitsvorkehrungen für IoT-Unternehmen
Das Internet der Dinge (Internet of Things, oder kurz IoT) ist auf dem Vormarsch, IoT-Geräte sind mittlerweile überall, ob Smart Car, Smart Ecerything oder das komplett vernetzte Haus. Vernetzte Geräte die untereinander kommunizieren und eigenständig mitdenken sind praktisch, doch wie sieht der Sicherheitsstandard für das IoT in der Zukunft aus? Vor kurzem hatten Aufsichtsbehörden aus der ganzen Welt bei einer Prüfaktion insgesamt 314 smarte Alltagsgeräte im IoT unter die Lupe genommen und schwere datenschutzrechtliche Defizite erkannt. Die meisten Geräte sammeln zu viele sensible Daten, individuelle Nutzungsverhalten lassen sich erfassen und auswerten, der Datenhunger der Industrien aber auch der Cyberkriminellen wächst. Deshalb müssen IoT-Unternehmen Sicherheitsprobleme von Beginn des Entwicklungsprozesses an bedenken um die Daten der Bürger gegen Datenmissbrauch oder andere Sicherheitsvorfällen zu schützen.
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Gesetz zur Sicherheit von IoT-Geräten
Heise online - "US-Senatoren bringen Gesetz für mehr Sicherheit im Internet der Dinge ein"
https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Senatoren-bringen-Gesetz-
fuer-mehr-Sicherheit-im-Internet-der-Dinge-ein-3791141.html

IoT-Geräten Sicherheitsstandards: Mitteilung des Senators Gardner
Gardner senate gov - "Senators Introduce Bipartisan Legislation to Improve Cybersecurity of "Internet-of-Things" (IoT) Devices
https://www.gardner.senate.gov/newsroom/press-releases/senators-introduce-bipartisan-legislation-to-improve-cybersecurity-of-internet-of-things-iot-devices



Hochumstrittenes Datenprojekt gestartet
Am Berliner S-Bahnhof Südkreuz hat eine Testphase zur biometrischen Gesichtserkennung per Überwachungskameras begonnen. Bundesbehörden und Bahn wollen herausfinden, inwiefern es technisch möglich ist, Gesichter von Passanten anhand von Fotos automatisch zu erkennen. Ziel des Pilotversuchs ist es, im öffentlichen Raum Gefahrensituationen wie zum Beispiel ein herrenloser Koffer sowie Terrorverdächtige oder gesuchte Straftäter und auch Taschendiebe zu erkennen. Doch diese Videoüberwachung mit Gesichtserkennung birgt auch erhebliche Sicherheitsrisiken: Sollten biometrische Daten in falsche Hände geraten, werden sie meist auch missbraucht. Denn ein Passwort kann man ändern, aber biometrische Daten wie Fingerabdrücke, Augen-Scans und Gesichtserkennung nicht. Wie das Datenschutzkonzept zur intelligenten Überwachung aussehen soll, ist noch unklar.
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Jeder wird erfasst – Datenschutz?
Berliner Zeitung online - "Bahnhof Südkreuz: Das meinen Datenschützer zur Gesichtserkennung"
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bahnhof-suedkreuz-das-meinen-
datenschuetzer-zur-gesichtserkennung-26718228

Überwachungsmaßnahmen: Auf zum großen Datensammeln

Spiegel online - "Gesichtserkennung am Berliner Südkreuz: Bitte gehen Sie weiter. Hier werden Sie gesehen"
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/gesichtserkennung-am-berliner-
suedkreuz-ein-test-fuer-unsere-freiheit-a-1160867.html

Big Brother zur Gefahrenabwehr?
Focus online – "Biometrische Gesichtserkennung"
http://www.focus.de/politik/deutschland/antiterrorkampf/biometrische-gesichtserkennung_aid_67199.html



Nachrichtenticker:

Weitere Nachrichten im Kurzüberblick


1. Carsten Eilers - IT-Sicherheit

Carsten Eilers - "WLAN-Sicherheit 1 – Der unsichere WEP-Algorithmus"
https://www.ceilers-news.de/serendipity/895-WLAN-Sicherheit-1-Der-unsichere-WEP-Algorithmus.html

2. Datenschutz: Wurde ihr Passwort schon einmal veröffentlicht?

Heise Security - "Pwned Passwords: Neuer Dienst macht geknackte Passwörter auffindbar"
https://www.heise.de/security/meldung/Pwned-Passwords-Neuer-Dienst-
macht-geknackte-Passwoerter-auffindbar-3792707.html

3. Datensparsamkeit und die digitale Strategie
Süddeutsche online - "Die einen sagen "Smart City", die anderen "Polizeistaat""
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-serie-smart-
city-im-auge-des-falken-1.3611810

4. Kritische Sicherheitslücke schließen: Update-Funktion notfalls manuell anstoßen
Microsoft Office: "Bundesamt warnt vor Microsoft Outlook: Schnelles Update empfohlen"
http://www.t-online.de/digital/sicherheit/id_81783808/bsi-
warnt-vor-risiko-bei-microsoft-outlook.html



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